Dienstag, 16. Oktober 2007
Lob
Donnerstag, 20. September 2007
So ist das also, wenn man lehrt...
So bin ich zu der Schlussfolgerung gekommen, dass es überraschend viele Parallelen zwischen dem Unterrichten und Poppen gibt... Besonders das allererste Mal ist bis in die Details gleich: Man ist unglaublich aufgeregt und freut sich doch irgendwie, das es jetzt endlich soweit ist, dann man weiß nicht so richtig, was man da gerade tut, und ehe man sich versieht, ist's schon vorbei...
Auch die weißen Flecken auf der Kleidung, die in der Schulklasse allerdings von dem Umgang mit Kreide herrühren, erinnern mich an den Akt (und wer mich kennt, weiß, dass weiße Flecken auf meiner Kleidung besonders unangenehm auffallen).
Mittwoch, 12. September 2007
Nationalsozialismus, die 5987637852te
2. "Jugendbücher": auf den unteren Stufen vor allem Uebersetzungen von Abenteuerromanen mit Tieren, später auch Drogen-und Pubertätssachen
und 3. die allseits beliebte Geschichte des dritten Reiches. Ja, meine lieben deutschen Kollegen, die ihr zwar die Notwendigkeit einer Beschäftigung mit dieser Problematik versteht, mir aber auch schon allzu oft geschildert habt, wie übersättigt ihr nach 13 Jahren Hitler wart: Seid informiert, dass auch luxemburgische Schulkinder von diesem Thema nicht "verschont" bleiben...
So werde ich z.B. sowohl "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" als auch "Jugend ohne Gott" mit meinen Schülern lesen, bei dem dritten Titel bin ich mir nicht sicher, obwohl mir "Das kurze Leben der Sophie Scholl" empfohlen wird...
Physikalische Besonderheiten
Montag, 10. September 2007
Fast fertig!
Mittwoch, 22. August 2007
"Brille? X!"
Aber zuvor erst zum Arzt. Leser dieses blogs mit sehr gutem Gedächtnis erinnern sich vielleicht daran, dass bei meiner letzten Prüfung meine Sehkraft stark bemängelt worden war, da ich auch keine Sehhilfe als Unterstützung vorweisen konnte (meine letzte Brille ist 15 Jahre alt, und ich hatte im Leben nie das Bedürfnis, mir so ein Gestell auf die Nase zu setzen, ausser gegen die Sonne, natürlich). Diesmal wollte ich mich gegen die Demütigungen und das eventuelle Scheitern bei dieser Gesundheits-Prüfung wappnen, und so beschloss ich, mir einen neue Brille zu besorgen. "Brille?", dachte ich, "X!". (Ich möchte mir keine Beschuldigungen wegen Schleichwerbung gefallen lassen müssen ;) Dies tat ich allerdings nicht, weil ich ein meinungsloses Werbeopfer bin, sondern vielmehr, weil ich mir von dem Besuch der erst kürzlich in Luxemburg eröffneten Filliale dieser Optiker-Kette die Möglichkeit erhoffte, statt in dem omnipräsenten Französisch mal auf Deutsch beraten zu werden. Und tatsächlich nahm sich gleich bei meinem Betreten des Ladens ein unglaublich netter Optiker (Wieso sagen eigentlich manche ganz schreckliche Menschen immer Augenoptiker? Gibt es auch Nasenoptiker? Oder Ohrenoptiker?) meiner an, der nicht nur offensichtlich deutsch, sondern auf jeden Fall auch schwul war. So ist es nicht überraschend, dass er mir gleich mit seiner charmanten Art meine Ängste vor diesen ganzen schrecklichen Maschinen zur Bestimmung der Intensität der Sehschwäche nahm, und auch bei der Suche nach einem passenden Rahmen (ich habe lange gezögert zwischen einem Emo-artigen dicken schwarzen Plastik-Gestell und einer zurückhaltenden dünnen Metall-Umrandung, entschied mich dann aber für letzteres) half er mir, ohne Wünsche offen zu lassen. Zudem ist das Ding jetzt zu 90% kassenunterstützt, nur mein Wunsch nach vollentspiegelten Gläsern führt dazu, ich jetzt eine geringe Eigenbeteiligung (nicht mal 'n Zehner) drauflegen muss. Ein gelunger Abstecher in die Brillen-Welt!
So, jetzt geh ich ein Bier trinken... Konichiwa, bitches!
Donnerstag, 9. August 2007
Man hat ja auf vieles keinen Einfluss...
Übrigens muss ich an der zweiten Schule dann auch eine Wochenstunde Luxemburgisch unterrichten, bäh! (Wir erinnern uns an meine Abneigung der luxemburgischen Sprache gegenüber, sobald sie ihre Rolle als rein gesprochenes Kommunikationsvehikel überschreitet) Doch ich will mich mal nicht beschweren.
Ärgerlicher war heute folgendes: Ich ging in der Schule aufs Lehrerklo, und natürlich erst nachdem ich fertig war, musste ich feststellen, dass kein Papier da war! Na gut, dachte ich, die Putzfrauen haben halt auch Ferien, und ging dennoch (was blieb mir übrig?) auf die nebenliegende Schülertoilette, um mich wenigstens, wenn auch ein bisschen zu spät, wiederherzustellen. Ich hatte nicht viel Hoffnung, da das Lehrer-WC ja die höheren Hygienestandards haben sollte... Doch siehe da: Klopapier, so weit da Auge reicht! Unverschämtheit, finde ich, aber wenigstens kam ich dann so doch noch auf meine Kosten...