<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' version='2.0'><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288</atom:id><lastBuildDate>Fri, 08 Jan 2010 04:25:35 +0000</lastBuildDate><title>Lehrer, Version 0.9</title><description>Meine Erlebnisse als angehender Lehrer, und Erfahrungen mit dem Zustand, den alle nur "Luxemburg" nennen...</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>42</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-3030813658982414994</guid><pubDate>Sat, 23 Aug 2008 14:52:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-08-23T07:54:10.201-07:00</atom:updated><title>Tourtagebuch 1</title><description>&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Jetzt sitze ich also im Flieger nach den U.S. and A. Fast hätte ich es ja nicht geschafft. Es fing damit an, dass ich gestern mal wieder eine sportliche Leistung am Glas gezeigt habe, und deswegen schon mal fast den Flug von Luxemburg nach Frankfurt verpasst hätte. Dort folgte ich dann einer Lautsprecherstimme, die mein Reiseziel (Washington) säuselte, passierte auch die Sicherheitskontrolle, erkundigte mich aber nochmal, da ich irgendwie ein ungutes Gefühl hatte, und dann stellte sich heraus, dass der Flieger, in den ich im Begriff war, einzusteigen, zwar sehr wohl mein Ziel ansteuerte, aber nicht derjenige war, den ich gebucht hatte. Einen völlig unnötigen Sprint später stand ich dann am richtigen Gate, und jetzt wird alles gut werden. Interessant finde ich, dass ich wohl in letzter Zeit so oft mit Billigfliegern geflogen bin, dass es eben gewundert hat, dass auf den Kotztüten keine Werbung ist. Ist aber eigentlich egal.&lt;br /&gt;Ich habe eben in das Bordradio reingehört, das mit 30 Kanälen echt üppig ist. Aber wer kann mir erklären dass es 4 (!) Bollywood-Sender gibt? Dies wird meiner nach nur übertroffen von einem Meditations-Sender, in dem eine euphorische, aber zugleich sanfte Frauenstimme mich über eine Blumenwiese führt, bei deren Beschreibung ich das LSD förmlich schmecken kann, welches Pate stand.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-3030813658982414994?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2008/08/tourtagebuch-1.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-3846223473409259332</guid><pubDate>Thu, 31 Jul 2008 08:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-08-08T07:41:54.591-07:00</atom:updated><title>Nörgeleien</title><description>Heute werde ich mich über einige Sachen aufregen müssen.&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich will mit vél'oh! anfangen. Dies ist der Name für ein an sich ganz tolles System, das seit vier Monaten hier in Luxemburg-city besteht und welches den Leuten ermöglicht, sich an verschiedenen Punkten der Stadt mittels Chipkarte bzw. PIN ein Fahrrad zu leihen, mit dem man dann tatsächlich wirklich billg rumradeln kann, und es dann woanders wieder an so einen Checkpoint abgeben kann. Ich war sofort begeistert von dieser Idee und meldete mich für ein einjähriges Abo an.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Daraufhin passierte erst einmal vier Wochen lang gar nichts. Ich erklärte mir diese Wartezeit mit einer sicherlich starken Nachfrage nach dem Produkt und war geduldig. Dann erreichte mich eine mail, dass man zur Bearbeitung meiner Anfrage noch eine Kopie oder einen Scan meines Personalausweises brauche, den ich dann auch sofort als Anhang zu einer Antwort auf diese mail mitschickte.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wieder passierte sechs Wochen lang gar nichts, so dass ich noch einmal über so ein blödes Onlineformular nachfrug, wann denn bald mal was passiere, woraufhin ich relativ schnell eine Antwort bekam, dass es daran liegen könnte, dass man keinen Ausweis von mir vorliegen habe und wenn dies der Fall wäre, so sollte ich doch bitte eine Kopie oder einen Scan einschicken. Da ich dies ja getan hatte, entschied ich mich, weiterhin abzuwarten.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Acht Wochen verstrichen. Gestern dann entschied ich, es sei wieder an der Zeit, etwas zu unternehmen, besuchte die website des Unternehmens und fand dort die Nummer einer Hotline, die ich natürlich sofort wählte. Nach einem überraschend kurzen Abstecher in die Warteschleife, die mir vericherte, ich sei bei vél'oh! und würde gleich befriedigt werden, nahm ein junger Mann meinen Anruf an und ich erklärte ihm, nachdem ich mich versichert hatte, dass er luxemburgisch versteht, kurz mein Anliegen. Er hörte nicht ganz aufmerksam zu und wollte meine Telefonnummer wissen, welche ich ihm dann auch gab. Nach einer kurzen Wartepause meinte er, ich sei nicht im System. Ich wollte ihm meinen Namen buchstabieren, doch er wehrte ab und wollte nur etwas von Telefonnummern wissen, woraufhin ich ihm meine handynummer gab. Wieder fand er nichts im Computer, woraufhin er meinte, ich solle doch einfach persönlich vorsprechen, das sei einfacher. Gerne würde ich dies tun, antwortete ich, wohin ich denn kommen soll? Mein Gegenüber meinte, ich könne zu jeder beliebigen Filiale seines Arbeitgebers, einem handyanbieter (!), gehen, woraufhin ich stutzte und nachfragte, welche Verbindung denn zwischen dem Radverleih-Service und ihm bestünde, was ihn wiederum verwirrte. Es klärte sich dann, dass ich die ganze Zeit mit dem falschen Mann gesprochen hatte.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich legte auf und verglich die Telefonnummer, die ich eben gewählt hatte, mit der Nummer der Hotline, die mir die vél'oh!-Fuzzis auf der HP gegeben haten, und stellte fest, dass es die selbe war. Ich drückte die Wahlwiederholungstaste, und nach erneutem kurzen Anhören der Warteschleife beantwortete wieder ein junger Mann das Telefon. Er schien etwas verwirrt, als ich ihn fragte, ob wir gerade eben schon miteinander gesprochen hätten, und als ich ihm das Problem erklärte, meinte er nur lachend, das käme öfter vor, aber jetzt sei ich beim Rad-Dienst. Ich erklärte geduldig zum x-ten Mal mein Anliegen, aber auch nach mehrern Versuchen fand auch er mich nicht in seinem Computer. Ich solle doch einfach eine neue Anfrage machen, diesmal ginge es auch schneller, das System sei umgestellt und optimiert.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mürrisch füllte ich erneut einen Online-Antrag aus, und als ich diesen abschickte, erschien ein Pop-up, ich hätte schon einen Antrag gestellt, ob ich diesen stornieren und in durch die neue Anfrage ersetzen wolle. GRRRRR!!!! Ich bin also doch schon im System gewesen! Ich bejahte die Frage, druckte später ein anderes weiterhin erforderliches Fromular aus, füllte es gewissenhaft aus, fügte gleich zwei Kopien meines Persos dazu, eine hellere, eine etwas dunklere, damit in der Hinsicht auch nichts schiefgehen kann, und schickte dies per Post ab. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;HEUTE dann klingelte mich das Telefon aus meinem Schlaf, und eine französische Dame meinte, sie rufe im Auftrag von vél'oh! an. Ich hätte mich vor acht Wochen nach der Bearbeitung meines Autrags erkundigt, dabei habe ich erst am 08.07. ein Abo angefragt. Jetzt bin ich ganz froh, dass ich zu dem Zeitpunkt des Anrufs noch schaftrunken war, sonst hätte Schlimmes passieren können. So antwortete ich nur milde, sie sei unfähig, das Datum zu lesen, der 08.07. sei die amerikanische Schreibweise des Datums, dabei handele es sich um den siebten August, also um gestern, und das sei der Tag, an dem ich einen erneuten Antrag gestellt habe, wie ihr Kollege mir empfohlen habe. Offentsichtlich verwirrt legte die Dame auf.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Jetzt bin ich gespannt, wie lange es diesmal dauern wird, und ob ich je ein solches Rad fahren werde. Ich bin eher pessimistisch, ehrlich gesagt....&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Kommen wir zu einem weiteren Punkt, der mich in Luxemburg immer etwas, gelinde gesagt, befremdet, den Immobilien.&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;Die meisten meiner Freunde und Kollegen kaufen sich ja jetzt Wohnungen. Klar sind die Mieten hier im Großherzogtum überall unglaublich hoch, mir ist aber irgendwie grad nicht danach zumute, mich auf 25-35 Jahre zu verschulden. Dennoch bekam ich letztens eine e-mail von einer Kollegin, die meinte, Freunde von ihr würden ihre 95 qm Wohnung verkaufen wollen, und bevor man sich auf den offenen Markt begebe, würde man doch lieber die Wohnung Freunden anbieten. Süss, oder? Leider war die Wohnung, obwohl zwar recht günstig und, wie man den beigefügten Fotos entnehmen konnte, recht schnuckelig, doch so weit weg vom Schuss gelegen, dass es für mich, der gerne zur Arbeit läuft, nichts war. Na ja, das nächste Angebot kommt bestimmt....&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Eine Immbobilie eines ganz anderen Kalibers betrat ich vor kurzem, als ich mit einem sehr guten Freund aus meinem Heimatdorf eine Party eines ehemaligen Klassenkameraden aus der Grundschule crashen wollte. Gut, wir waren stinkbesoffen und nicht eingeladen, als wir den großzügig angelegten Garten mit Swimmingpool betraten, aber ich finde, der Gastgeber, im rosa Polohemd mit hochgestelltem Kragen, hätte sich eine bessere Lüge als "Es sind gerade alle Getränke aus" einfallen lassen können, um uns los zu werden, vor allem, da ich durch die komplett verglaste Rückwand des Hauses im weitläufigen Wohnzimmer noch reichlich Alkoholika erspähte. Schnell veruschte ich noch so viel Schaden wie möglich anzurichten, indem ich alle Gäste als neureiche Schnösel beschimpfte, und schon folgte ich dem Ruf der nächsten Party...&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="justify"&gt;Abschließen will ich heute mit einem zu Recht oft auftretendem Phänomen, dem DB-Bashing.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Letztes Wochenende besuchte ich einen Freund in Frankfurt, und mein ökologisches Gewissen führte mich am Vortag meiner Reise zielsicher in das "Reise-Center" des hiesigen Bahnhofs, also an den Fahrkartenschalter. Ich tat mein Begehren kund, und die Dame erkundigte sich bloß nach den Details, tippte ein bisschen rum meinte, ich müsse nur einmal umsteigen, und war schon dabei, das Ticket auszudrucken, als ich ganz beiläufig fragte, was der Spaß denn eigentlich kosten würde. Sie meinte mit einem Lächeln auf dem Gesicht:"112 Euro". Irgendwie muss ich gerade abgelenkt gewesen sein, denn ich hielt ihr nur meine Bankkarte hin, tippte meinen PIN ein, bedankte mich und verließ den Bahnhof. Auf dem Nachauseweg dann dämmerte mir, dass ich die gleiche Strecke mit dem Auto für ungfähr die Hälfte an Spritgeld und in einer Stunde weniger zurücklegen hätte können. ARGH! Dass alle Züge reichlich Verspätung hatten, brauche ich hier nur am Rande zu erwähnen, da dies ja bei der Deutschen Bahn eine Selbstverständlichkeit ist.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-3846223473409259332?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2008/07/nrgeleien.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-1584296459988613030</guid><pubDate>Thu, 26 Jun 2008 14:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-26T07:37:11.814-07:00</atom:updated><title>Südliche Gastfreundschaft hoch 2</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Sommer, EM, und Gastarbeiter jeglicher Couleur malen Hand in Hand ein geradezu paradiesisches Bild mediterraner Lebensart im beschaulichen Luxemburg. Fussball wird, ganz anders als in 'Schland, gelebt statt verbissen umkämpft, und wenn man verliert, fährt man trotzdem mit wehenden Fahnen hupend um den Block, wie es die Portugiesen, die ja einen beachtlichen Teil der luxemburger Bevölkerung ausmachen, vor einer Woche eindrucksvoll demonstriert haben.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Allerdings haben mir zwei andere südländische EM-Verlierer den heutigen Tag versüßt. Um 15:00 Uhr bemerkte ich, dass ich den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte, und so bin ich bis zur Döner-Bude meines Vertrauens gelaufen. Als ich eintrat, war am rotierenden Spieß niemand zu sehen. Ein Blick aus dem Fenster zeigte die beiden Gastronomen mampfend vor einer riesigen Schale, welche prall mit Penne gefüllt war, auf der improvisierten Terrasse auf dem Bürgersteig sitzen. Als ich zu ihnen trat und meinen Wunsch nach Nahrung kundtat, meinte einer der Beiden, ich solle mich doch dazusetzen und die Nudelspeise genießen. Unsicher, ob es sich um einen Scherz handelte und nicht wissend, wie ich darauf reagieren sollte, erwiderte ich, ich habe ja keine Gabel. Da sprang der Kerl auf, wiederholte seine Aufforderung, mich zu ihnen zu setzten, und war einen Augenblick später wieder mit einer Gabel, welche er mir in die Hand drückte (mit dem Stiel), da. Ich setzte mich also und liess es mir schmecken. Der Gesprächigere erzählte, der Eigentümer des Hauses, in dem sich die Bude befindet, sei Italiener, und er würde seine Mieter regelmässig bekochen. Leider wäre es immer viel zu viel und es täte meinem Gesprächspartner jedesmal im Herzen weh, den Überfluss wegwerfen zu müssen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;So saßen wir also da, plauderten noch ein bisschen (alles auf französisch natürlich, da wir ja immer noch im weitesten Sinne im Dienstleistungssektor waren und da nun mal französisch geredet wird), bis wir einer nach dem anderen vor der Übermacht der sizilianischen Pasta kapitulieren mussten. Ich verabschiedete mich, zahlte gegen den Willen meiner Gastgeber wenigstens noch die Cola, die mir während des Essens gereicht worden war, und ich verlies guter Dinge die immer noch reich gedeckte Tafel. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-1584296459988613030?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2008/06/sdliche-gastfreundschaft-hoch-2.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-3946418128696411573</guid><pubDate>Fri, 18 Apr 2008 07:52:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-04-28T11:22:25.679-07:00</atom:updated><title>Zusammengewürfeltes</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Die Luxemburger Nation ist gespalten, immer schon gewesen, und seit ein paar Monaten verdeutlicht sich dies wieder an einem besonders süßen Streit: Es geht um die Euthanasie.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Legalisierung dieser aufgeklärten und sinnvollen, schmerzlindernden und würde-erhaltenden Maßnahmen war eigentlich schon beschlossene Sache in der Regierung, als religiös Verblendete der einsichtigen Mehrheit den Kampf ansagte.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Plattform der "Beschützer des Lebens" ist vor allem das "Luxemburger Wort" ("Für Wahrheit und Recht", haha...), das offizielle Presseorgan der CSV (Christlich-Soziale Volkspartei), in der regelmäßig alle Unterzeichnenden einer Unterschriftensammlung "für das Leben und gegen die Euthanasie" auf einer ganzen Seite veröffentlicht werden. Albern genug.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Albern vor allem deswegen, weil das &lt;em&gt;tageblatt, &lt;/em&gt;im Dienste der LSAP ("Luxemburger Sozialistische Arbeiterpartei", und ja, auch ich muss meistens an das Kürzel einer ehemals sehr erfolgreichen deutschen Partei denken) stehend, im Gegenzug jetzt auch regelmäßig die Befürworter des Gesetzesentwurfs veröffentlicht. Der Name eures werten Gastgebers auf dieser homepage hier ist dort auch zu lesen, man kann sich auf &lt;a href="http://www.sokrates.lu/"&gt;http://www.sokrates.lu/&lt;/a&gt; für ein Lebensende in Würde und ohne Schmerzen einsetzen. &lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;So ist um die Euthanasie-Debatte ein Wettrennen entstanden, welches zeigt, wie gut es den Menschen hierzulande geht. Wenn sich der Luxemburger nicht um seine Flagge streitet, geht es gleich um Leben und Tod, Würde und Philosophie. Wir sind eben große Denker...&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Doch zu Wichtigerem, zu mir:&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Eine Frage an die Leute, die mich persönlich kennen: Wirke ich wie eine typische Vaterfigur?&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Bisher dachte ich immer, die Antwort auf diese Frage sei ein klares "Nein". Letztens streifte ich während einer Phase der Stillarbeit meiner achten Klasse durch den Raum, und fand an die Pinnwand geheftet einen Zettel, der mich zuerst sehr belustigte, dann doch etwas verstörte. Es handelte sich um einen fiktiven Stammbaum, in der die Schüler auf humoristische Art und Weise die Frage beantwortete, die als Titel des Blatts diente: Woher kommt unsere Klasse her? Als "Ahnen" waren dann alle Lehrer angeführt, die diese Klasse je hatte, mit geradezu niedlichem Ignorieren aller offensichtlichen Alterunterschiede (so hatten manche Pädagogen Mitte vierzig "Kinder", die tatsächlich eher ihre Eltern sein könnten). Lediglich ganz unten waren alle Referendare und jungen Aushilfslehrer angeführt, mit allerlei romantischen Verstrickungen, die auch vor allem belustigend und Zeichen eines genuinen Interesses an uns waren. Die Frage nach der Herkunft allerdings, und deswegen erzähle ich all dies, erstaunte und verwirte mich doch sehr. Einer Kollegin und mir war die Elternschaft der gesamten Klasse angedichtet worden! &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Damit allerdings nicht genug: eine Retrospektive meiner ernstzunehmenden Liebschaften der letzten zehn Jahre (die aktuelle eingeschlossen) beweist empirisch, dass ich irgendwo doch was Väterliches haben muss: Alle besagten Damen ist zu einem Zeitpunkt der Vater durch Scheidung abhanden gekommen, und war von da an kaum (bis gar nicht) mehr als Partner liebevollen Umgang verfügbar. Freud lässt grüssen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer Gedankensprung führt uns zu einem Thema, das hier gerne und oft diskutiert worden ist: Die unilu &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ich hatte vor, mich diesbezüglich eigentlich fortan nicht mehr zu äußern, da ich dachte, bereits alles gesagt zu haben, eine Anekdote allerdings muss ich noch zum Besten geben.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Beim Verfassen einer Arbeit wollte ich, wie es auf einer Uni üblich ist, die Bibliothek der Institution nutzen, um meinen Zeilen den nötigen wissenschaftlichen Anstrich zu verpassen. Eine Recherche blieb allerdings fruchtlos, da die Büchersammlung sowohl sehr dürftig als auch vollkommen katastrophal katalogisiert ist. Dieser Mangel ist nicht mit dem Standard-Argument "Aber die Uni ist ja noch sehr jung, lass der Sache noch Zeit..." zu entschuldigen, da die Behebung wirklich nur eine Frage der Hauptressource, die wir vielen anderen Unis voraus haben, ist, nämlich des Geldes. Bücher werden gekauft, notfalls von einem outgesourceten Experten, der dann auch noch die Katalogisierung vornimmt. Abrakadabra, und schon könnte ein wichtiger Stein im Fundament einer richtigen Universität stehen. Aber nein...&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ich machte meinem Ärger diesbezüglich dann auch in einer Lehrveranstaltung Luft, woraufhin der Dozent nur meinte, ja, die Bibliothek sei tatsächlich eine Katastrophe, man solle sich am besten direkt an die Dozenten selber wenden und deren Privatbestände an Büchern nutzen, oder sich gleich die Werke selbst kaufen. Hurrah für diesen vorbildlichen Lösungsvorschlag!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-3946418128696411573?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2008/04/zusammengewrfeltes.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-7279164565171023770</guid><pubDate>Mon, 07 Apr 2008 20:18:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-04-07T13:27:56.508-07:00</atom:updated><title>besoffen bloggen</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Ich habe in letzter Zeit sehr wenig gebloggt, und trotzdem viele neue Kommentare erhalten, auf die ich hier explizit NICHT eingehe. Wieso das so ist sollte klar sein.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nichtsdestotrotz fühlte ich mich letztens dazu berufen, wieder zu bloggen, leider war ich unglaublich betrunken. Folgendes ist dabei entstanden, ich lasse es unkommentiert und unverändert als Warnung gegen übermäßigen Alkoholkonsum gelten:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;SO!Jetzt reich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ts! ES GIBT ECHT so viel feigheit auf der welt, dass ich echt nochmal schreiben muss! nur um eins klarzustellen: ich habe sprachen studiert. punkt.&lt;br /&gt;ok, also jetzt sitz' ich in den shweizer bergen, hätte mich eben mit einer Lesbe geprügelt, wenn die blöde kuh nicht NICHT die eier gehaht hätte, sich mit mir zu prügeln….&lt;br /&gt;aber ihr wollt die schulgeschichten hören, oder,(das war schweizer,ihr nutten!)?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;jedenfals habe ich einfach mal so mein erster trismester "Stage" durch gezzogen habe, o bwohl mein Leben dem des Hans aus des Hessens (Zirtat meines Buchändlers: kufs den Hesse sonsz kriegste auf die Fresse!) ählich war. Mir wurden zahlreiche MÖglixhkeitwh, aber keine wahren Lösungen angeboten… ich wurde persönlich angrgrffen ( dies ist nur das kapiztlel, wo ich mitleib haban will), ich habe Schicksale entschoieben ('ne 6- ist echt 'ne heftige sache.&lt;br /&gt;JEDEnfalls könnte ich mich erinnern, an tage, an dene ir moon , samael, un rotting cnrist un belgien gespielt ha, ohr utschteschrb!bt&lt;br /&gt;man war 15 harhre alt, und jungk aber jetu geht das nocht merh…&lt;br /&gt;billes kennt, jedenfalls die kranksteen leute, viel , spass,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;shwetsterr&lt;br /&gt;deine mutter ist eibfach ncht e s´metal, und das isr einfeaxh e nicht der olean&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. METAL SEIN!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.leider musst du den schulern echt zige, dass der hammer, der bei dir hänggt, einfach der längsze ist…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;so, jeztz haben wir die ganze n bergskankanle, jetz wollt ihr die luxem burger keere kenne..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;also der stage sz so ä( und en t eder werde icht einern der jenigenigen erwischen, die das gut fingen , moder ich mache ienfachalle zweimal,,,,),,&lt;br /&gt;Also es gejt damuz mömglichsst normel zi erfüllem--- diejenigeniemg, die und damals wirklick blügelt haeben, sind ein ch ziu dne drogis gesähhlt worden worden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;à kamü.n bvc x d DCfff 111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111u7z 6n555556n566565z63u7 &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-7279164565171023770?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2008/04/besoffen-bloggen.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-3217330208823914201</guid><pubDate>Tue, 08 Jan 2008 19:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-01-08T12:03:05.757-08:00</atom:updated><title>Referendariat statt Prekariat</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Heute war ich zum ersten Mal als "Student" an der "uni.lu". Meine treuen Leser kennen meine Einstellung dieser Einrichtung gegenüber, zusammenfassend ließe sich sich allerdings so formulieren: uni.lu = "Haha!" Oder so.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Jedenfalls soll ich da im Rahmen meines jetzt endlich begonnenen Referendariats die hohe Kunst des Unterrichtens erlernen. Deswegen wurde ich auch erst einmal mit einem anderhalbstündigen (!) Vortrag über die Abläufe des Refs bombardiert. Meine Aufmerksamkeit war nicht immer ungeteilt.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nach einer kurzen Pause kamen wir mit den Koordinatoren der einzelnen Fächer zusammen (Ihr erinnert euch, in Luxemburg unterrichtet man meist nur ein Fach). Eine weitere Stunde Monolog stand auf dem Programm. (Ich dachte immer, Frontalunterricht sei nicht so das Wahre, aber ich glaube, das ist nur in der Schule so, an der "Uni" ist das o.k.).&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;In Luxemburg wird aber jede Vollversammlung (heute waren zum ersten alle neuen Referendare Luxemburgs in einem Hörsaal versammelt) löblicherweise mit einem "vin d'honneur", also mit einem kleinen Umtrunk, abgeschlossen, und so sollte es auch heute nicht anders sein. Bemerkenswert war nur, dass sowohl die Schnittchen als auch das Desserbuffet (!) von sogenannten "Fournisseurs de la cour" geliefert worden waren. Oberweis und Namur (in diesem Fall) haben sich diesen edlen Titel erworben, indem sie sich gegen zig Bewerber als Exklusiv-Lieferanten für die kleine luxemburger Adelsfamillie ausgezeichnet haben, und nun deswegen auch die teuersten des Landes sind. Aber auch Refendare dürfen sie verköstigen...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-3217330208823914201?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2008/01/referendariat-statt-prekariat.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-5086602870344412792</guid><pubDate>Tue, 11 Dec 2007 15:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-15T06:35:49.140-08:00</atom:updated><title>Version 0.99: "Yeah baby, YEAH!"</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Wie der euphorische Titel schon andeutet, bin ich meinem Ziel, Lehrer zu werden, wieder ein Stück näher gekommen: Ich habe den vielbesprochenen "Concours" (Aufnahmeprüfung fürs luxemburger Referendariat) geschafft, und bin ab Januar offiziell Referendar, mit einem obszönen Gehalt. Doch dazu später mehr.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Mein bisheriges Dasein als Pädagoge hat sich natürlich um einige Erfahrungen erweitert. So habe ich zum Beispiel mittlerweile auch schon einmal bis 3 Uhr nachts Klassenarbeiten korrigiert, um sie dann nach nur 4 Stunden Schlaf am nächsten Tag zurückgeben zu können. Mir wurde gesagt, dass das im Referendariat nichts Besonderes mehr sei, aber ich habe nur wenig Gefallen an diesem Arbeitsstil gefunden. Bäh!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ein weiterer Eiterpickel des Lehrerdaseins ist "L'Essentiel". Das ist eine (auch noch französischsprachige) "Tageszeitung", die es seit ein paar Wochen an jeder Straßenecke umsonst gibt. Da sie nichts kostet, nimmt jeder Schüler erst mal morgens eine mit, denn es ist immer ein Cartoon drin, und auch ein Sudoku. Dieses Rätsel, was mir auf immer ein solches bleiben wird, wird dann natürlich bevorzugt während des Unterrichts gelöst. Spätestens nach der dritten Unterrichtseinheit hat sich das Interesse an diesem Druckerzeugnis allerdings aufgelöst, so dass jetzt die ganze Schule damit gepflastert ist, und die Putzfrauen dürfen es wegmachen. All dies wär zu verzeihen, wenn die Kinder jetzt immer top-informiert in der Bank sitzen würden. Tun sie aber nicht, denn der journalistische Wert dieser Zeitung ist nur minimal über dem der BILD-Zeitung anzusiedeln, so dass, wenn überhaupt was außer den Bildern wahrgenommen wird, es sich dabei meist um "Klatsch und Tratsch" der "Promis" handelt. Danke, "L'Essentiel".&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="justify"&gt;Wegen meines bereits eingangs erwähnten relativ hohen Gehalts, das ich demnächst beziehen werde, dachte ich mir, als meine Uhr letztens stehen blieb, da höchstwahrscheinlich die Batterie alle war: Jetzt kaufst du dir einfach einen neuen, deinem Status angemessenen Zeitrechner! Also spazierte ich in die schön weihnachtlich beleuchtete Innenstadt, mit dem Vorhaben, meinen Geldbeutel nicht zu schonen. Doch in Luxemburg ist wieder einmal alles anders: Es fängt damit an, dass man erst klingeln muss, um überhaupt den Uhrenladen/Juwelier betreten zu dürfen, woraufhin dann meist ein dunkel gekleideter muskulöser junger Mann einem die Tür öffnet. Dann wird man von einer stark geschminkten, französisch sprechenden Dame in Empfang genommen, und es wird sich euphorisch nach dem Anliegen erkundet. Als ich dann jedoch immer wieder kundtat, dass ich gedenke, eine Uhr zu kaufen, allerdings "nur" zwischen 500 und 1000 Euro ausgeben möchte, war die Reaktion stets die gleiche: Ich wurde mit einer Mischung aus Mitleid und Ekel belächelt, und an andere Läden verwiesen. Also tat ich das einzig Vernünftige: Ich stieg ins Auto, fuhr nach Trier, ließ mich dort von einem sehr netten jungen Mann äußerst kompetent beraten, und kaufte mir zu einem sehr fairen Preis eine tolle Uhr, an der ich bestimmt noch lange Freude haben werde.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Jetzt aber zum "concours": Ich habe diesmal geschafft, was mit vor einem halben Jahr misslungen ist, ich habe das Examen an sich bestanden, und durch die Klassierung im ersten Drittel des Feldes bin ich jetzt auch zum Referendariat zugelassen (zugegebenermaßen hat es diesmal vollkommen gereicht, das Examen nur irgendwie zu bestehen, da von den 24 offenen Stellen nur 17 belegt werden konnten). So weit, so gut. Was ich jedoch echt nicht verstehe, ist deren Bewertungssystem. Selbst nach 159 korrigierten Klassenarbeiten (ich habe nachgerechnet;) habe ich immer noch keine Ahnung, wie DIE bewerten. Es ist jetzt schwierig, das zu konkretisieren, aber im Großen und Ganzen ist es einfach so, dass die Selbsteinschätzung meiner Leistung und deren Bewertung nichts miteinander zu tun haben; wenn ich dachte, dass eine Prüfung schlecht lief, hatte ich nachher viele Punkte, und bei den Aufgaben, von denen ich dachte, ich hätte sie gut gelöst, war es dann so, dass ich knapp an der Grenze zum Nicht-Bestehen lag. Sehr seltsam...&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ja, und da ich ja jetzt wieder meinen Status an der Schule ändere, muss ich mal wieder zum Arzt. WTF?!?! Zum 3. Mal innerhalb eines Jahres! Lasst euch eins sagen: Die luxemburger Referendare gehören zu den gesündesten der Welt!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;So, und zum Abschluss heute muss ich eine meiner selbstauferlegten Regeln brechen. Ich wollte eigentlich auf dieser Plattform hier keine Stilblüten zum Besten geben, da ich es relativ überheblich finde, sich über Fehler derer lustig zu machen, die einem alleine vom Alter und der Bildung her unterlegen sind. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Doch genau letzteres, also die Bildung, zweier meiner Schüler hat letztens so große Lücken gezeigt, dass ich es einfach mal aufschreiben muss. Ich hatte den Betroffenen als Nachhol-Klassenarbeit einen Text über das Holocaust-Mahnmal in Berlin vorgelegt, den es zu analysieren galt. Ein Kollege, der jetzt "assistant pédagogique" ist, beaufsichtigte die Schüler, als sie schroben, und plötzlich fragte ihn doch tatsächlich einer der Prüflinge, was das denn überhaupt sei, "Holocaust"? Dem Kollegen fehlten die Worte ob solchem Mangel an Allgemeinwissen, was mir dann von den beiden Schülern später auch noch als mit ihnen geteiltes Unwissen, was diesen kryptischen Begriff angeht, berichtet worden ist. Oh je!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-5086602870344412792?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/12/version-099-yeah-baby-yeah.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-8195217569838208791</guid><pubDate>Thu, 18 Oct 2007 20:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-18T13:12:31.008-07:00</atom:updated><title>Schlimm</title><description>Schade finde ich, dass ich Schüler habe, die tatsächlich das in Foren oft verwende Kürzel "LOL" in ihren mündlichen Sprachgebrauch aufgenommen haben...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-8195217569838208791?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/10/schlimm.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>6</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-7330888443932967774</guid><pubDate>Tue, 16 Oct 2007 16:04:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-16T09:08:05.610-07:00</atom:updated><title>Lob</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Die gesamte Sache mit dem Unterrichten (und vor allem die Vor- und Nachbereitung) ist doch anstengender, als ich noch in dem letzten post kundgab. Da ist es schön, wenn man, wie ich heute, solches Lob hört (von einem Schüler, der gerne mal schwänzt und auch schon sitzengeblieben ist):&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;"Deutschunterricht ist cool. Das ist das einzige Fach, in dem ich nicht schlafe."&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-7330888443932967774?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/10/lob.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-8405847283371059501</guid><pubDate>Fri, 21 Sep 2007 05:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-01T07:36:42.274-07:00</atom:updated><title>So ist das also, wenn man lehrt...</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Also, ganz ehrlich, ich muss sagen, dass das Lehrerleben ganz schön anstrengend ist. Aber kurz von vorne: Ich habe dann schlussendlich meinen Vertrag bekommen, und habe jetzt schon die ersten zwei Wochen hinter mir. Lehrer, Version 0.99, könnte man fast sagen, und so erlaube ich mir, an dieser Stelle eine erste Bilanz zu ziehen.  Stress hatte ich schon,  nicht so im Sinne von "Aaargh, ich muss die Nächte durcharbeiten!", sondern eher so "Mist, meine Freizeit ist jetzt doch merklich eingeschränkt worden...". Was aber wirklich anstrengend ist, ist das Unterrichten selbst. Wie jeden Montag hatte ich heute wieder vier Stunden am Stück, und ich muss sagen, ich bin jedesmal wirklich geschlaucht danach.&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;So bin ich zu der Schlussfolgerung gekommen, dass es überraschend viele Parallelen zwischen dem Unterrichten und Poppen gibt... Besonders das allererste Mal ist bis in die Details gleich: Man ist unglaublich aufgeregt und freut sich doch irgendwie, das es jetzt endlich soweit ist, dann man weiß nicht so richtig, was man da gerade tut, und ehe man sich versieht, ist's schon vorbei...&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Auch die weißen Flecken auf der Kleidung, die in der Schulklasse allerdings von dem Umgang mit Kreide herrühren, erinnern mich an den Akt (und wer mich kennt, weiß, dass weiße Flecken auf meiner Kleidung besonders unangenehm auffallen).&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-8405847283371059501?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/09/so-ist-das-also-wenn-man-lehrt.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-391407800850803506</guid><pubDate>Thu, 13 Sep 2007 06:56:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-09-13T00:33:29.899-07:00</atom:updated><title>Nationalsozialismus, die 5987637852te</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Ich bereite gerade gewissenhaft meinen Unterricht vor, und stelle fest: Die "Empfehlungen zur Lektüre von Ganzschriften" (sprich: Romane am Stück statt nur ausschnittsweise) kann man ganz grob in drei Gruppen einteilen:&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align="justify"&gt;1. "Sagen des klassischen Altertums" und ähnliche zwar wichtige aber völlig am Schüler vorbei gehende Texte (darunter fallen auch Goethe und seine Freunde, die zwar völlig in Ordnung sind, aber vom Niveau her einfach zu hoch)&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;2. "Jugendbücher": auf den unteren Stufen vor allem Uebersetzungen von Abenteuerromanen mit Tieren, später auch Drogen-und Pubertätssachen&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;und 3. die allseits beliebte Geschichte des dritten Reiches. Ja, meine lieben deutschen Kollegen, die ihr zwar die Notwendigkeit einer Beschäftigung mit dieser Problematik versteht, mir aber auch schon allzu oft geschildert habt, wie übersättigt ihr nach 13 Jahren Hitler wart: Seid informiert, dass auch luxemburgische Schulkinder von diesem Thema nicht "verschont" bleiben...&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;So werde ich z.B. sowohl "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" als auch "Jugend ohne Gott" mit meinen Schülern lesen, bei dem dritten Titel bin ich mir nicht sicher, obwohl mir "Das kurze Leben der Sophie Scholl" empfohlen wird...&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-391407800850803506?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/09/nationalsozialismus-die-5987637852te.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-2913938911044566089</guid><pubDate>Wed, 12 Sep 2007 20:09:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-09-12T13:25:21.143-07:00</atom:updated><title>Physikalische Besonderheiten</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Ja, ich war wieder mal beim Arzt, nur um zu kucken, ob ich auch &lt;em&gt;wirklich&lt;/em&gt; gesund genug bin, zu unterrichten. Wieder wurden meine Augen getestet, aber jetzt habe ich ja eine Brille, haha, und deswegen gab es wirklich gar keine Beschwerden... Was mir allerdings erwähnenswert erscheint, ist folgendes: Während ich im Februar (nachzulesen im allerersten post dieses blogs) noch 188,5 cm groß war und 79 Kilo wog, zeigte hier die Messlatte 187 cm und die Waage 81 Kilo an...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Was los war, ist klar: An der Stelle, wo ich gewogen und gemessen worden bin, herrschte eine stärkere Erdanziehungskraft, die mich zusammenstauchte und mein Gewicht erhöhte. Ich konnte relativ schnell zu diesem Schluss kommen, da mir das Phänomen ausreichend bekannt ist, allerdings in leicht anderer Form: Gerade am Wochenende kommt es zu vorgerückter Stunde oft vor, dass überraschenderweise urplötzlich die Gravitation an einer Stelle so sprunghaft und stark zunimmt, dass man stark ins Schwanken kommt oder gar hinfällt... Meine Leserschaft wird dies bestimmt bereits einige Male am eigenen Leib erfahren haben...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;So und das war's auch schon wieder mit Physik, das nächste Mal ist wieder Deutsch dran!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-2913938911044566089?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/09/physikalische-besonderheiten.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-6980456605492736460</guid><pubDate>Mon, 10 Sep 2007 17:29:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-09-10T10:40:33.589-07:00</atom:updated><title>Fast fertig!</title><description>&lt;div align="justify"&gt;So! Ich habe meine alte Stelle gekündigt, habe schon einen Großteil der Schulbücher der Klassen, die ich unterrichten werde, und ich habe sogar schon ein eigenes Fach in der Lehrerkonferenz, mit meinem Namen dran und so... &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Leider fehlen mir noch zwei Sachen: ein Vertrag, der mein Hilfslehrerdasein rechtskräftig macht, und: Ahnung, wie man unterrichtet. Diese beiden Tatsachen rauben mir schon so ein bisschen den Schlaf. Die zweite seltsamerweise mehr als die erste. Aber ich habe mir sagen lassen, dass am Anfang jedem der Arsch auf Grundeis geht, und dass niemand gleich zu Beginn so richtig Ahnung hat, was er/sie da so macht. Wie auch? Die pädagogische Schulung fängt ja erst im Januar an, und dann auch immer nur für einen Bruchteil all jener, die gerade angefangen haben, zu unterrichten...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Na ja, wenigstens heißt das für euch, treue Leser, dass ich in näherer Zukunft vielleicht wieder etwas mehr zu berichten habe... Vorausgesetzt, ich finde dann noch die Zeit, es niederzuschreiben. Hmmm, na ja, man kann eben nicht alles haben...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-6980456605492736460?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/09/fast-fertig.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-2781708086288295086</guid><pubDate>Wed, 22 Aug 2007 15:59:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-08-22T12:19:51.218-07:00</atom:updated><title>"Brille? X!"</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Die erste Runde ist vorbei! History repeats itself! U.S.W.! Was ich hiermit zum Ausdruck bringen will, ist, dass ich, wie schon in meiner allerersten auf dieser Plattform veröffentlichten Nachricht an euch draussen, wieder zum Arbeitsarzt muss! Wieso das denn schon wieder, fragt ihr euch. Nun, ich bin vom Ministerium für Erziehung und Bildung dazu aufgefordert worden, da ich in ein neues Arbeitsverhältnis trete und somit nochmal gecheckt werde. Ja, ihr habt richtig gelesen, ich bin wieder ein Stückchen näher in Richtung Lehrer, Version 1.0 gelangt, da die Regierung jetzt wohl wirklich vorhat, mich als ersten Schritt schon mal als Hilfslehrer einzustellen! Hurra!&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;Aber zuvor erst zum Arzt. Leser dieses blogs mit sehr gutem Gedächtnis erinnern sich vielleicht daran, dass bei meiner letzten Prüfung meine Sehkraft stark bemängelt worden war, da ich auch keine Sehhilfe als Unterstützung vorweisen konnte (meine letzte Brille ist 15 Jahre alt, und ich hatte im Leben nie das Bedürfnis, mir so ein Gestell auf die Nase zu setzen, ausser gegen die Sonne, natürlich). Diesmal wollte ich mich gegen die Demütigungen und das eventuelle Scheitern bei dieser Gesundheits-Prüfung wappnen, und so beschloss ich, mir einen neue Brille zu besorgen. "Brille?", dachte ich, "X!". (Ich möchte mir keine Beschuldigungen wegen Schleichwerbung gefallen lassen müssen ;) Dies tat ich allerdings nicht, weil ich ein meinungsloses Werbeopfer bin, sondern vielmehr, weil ich mir von dem Besuch der erst kürzlich in Luxemburg eröffneten Filliale dieser Optiker-Kette die Möglichkeit erhoffte, statt in dem omnipräsenten Französisch mal auf Deutsch beraten zu werden. Und tatsächlich nahm sich gleich bei meinem Betreten des Ladens ein unglaublich netter Optiker (Wieso sagen eigentlich manche ganz schreckliche Menschen immer Augenoptiker? Gibt es auch Nasenoptiker? Oder Ohrenoptiker?) meiner an, der nicht nur offensichtlich deutsch, sondern auf jeden Fall auch schwul war. So ist es nicht überraschend, dass er mir gleich mit seiner charmanten Art meine Ängste vor diesen ganzen schrecklichen Maschinen zur Bestimmung der Intensität der Sehschwäche nahm, und auch bei der Suche nach einem passenden Rahmen (ich habe lange gezögert zwischen einem Emo-artigen dicken schwarzen Plastik-Gestell und einer zurückhaltenden dünnen Metall-Umrandung, entschied mich dann aber für letzteres) half er mir, ohne Wünsche offen zu lassen. Zudem ist das Ding jetzt zu 90% kassenunterstützt, nur mein Wunsch nach vollentspiegelten Gläsern führt dazu, ich jetzt eine geringe Eigenbeteiligung (nicht mal 'n Zehner) drauflegen muss. Ein gelunger Abstecher in die Brillen-Welt!&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;So, jetzt geh ich ein Bier trinken... Konichiwa, bitches!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-2781708086288295086?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/08/brille-x.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-3862577537062048020</guid><pubDate>Thu, 09 Aug 2007 13:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-08-10T04:44:07.465-07:00</atom:updated><title>Man hat ja auf vieles keinen Einfluss...</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Erst mal die gute Nachricht: Ich bin mittlerweile auch noch an einer zweiten Schule gebucht, ab September, und habe auch sicher ein Engagement für acht Stunden in "meinem" Gebäude! Allerdings sind das immer noch "nur" die Rektoren mit deren jeweiligem Team, die sich sicher sind, dass sie mich haben wollen. Denn obwohl ich jetzt sogar an zwei Schulen fest im Stundenplan vorgesehen bin, habe ich immer noch keinen Vertrag unterzeichenen dürfen, der dieses Arbeitsverhältnis (und somit vor allem meinen Lohn) sichert. Ätzend! Könnte aber auch daran liegen, dass sie mir den in die jeweiligen Schulen statt nach Hause schicken, und im August ist meist im Sekretariat absolut niemand da, zumindest an meiner "Haupt"-Schule...&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;Übrigens muss ich an der zweiten Schule dann auch eine Wochenstunde Luxemburgisch unterrichten, bäh! (Wir erinnern uns an meine Abneigung der luxemburgischen Sprache gegenüber, sobald sie ihre Rolle als rein gesprochenes Kommunikationsvehikel überschreitet) Doch ich will mich mal nicht beschweren.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ärgerlicher war heute folgendes: Ich ging in der Schule aufs Lehrerklo, und natürlich erst &lt;em&gt;nachdem &lt;/em&gt;ich fertig war, musste ich feststellen, dass kein Papier da war! Na gut, dachte ich, die Putzfrauen haben halt auch Ferien, und ging dennoch (was blieb mir übrig?) auf die nebenliegende Schülertoilette, um mich wenigstens, wenn auch ein bisschen zu spät, wiederherzustellen. Ich hatte nicht viel Hoffnung, da das Lehrer-WC ja die höheren Hygienestandards haben sollte... Doch siehe da: Klopapier, so weit da Auge reicht! Unverschämtheit, finde ich, aber wenigstens kam ich dann so doch noch auf meine Kosten...&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-3862577537062048020?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/08/man-hat-ja-auf-vieles-keinen-einfluss.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-7273735626352596914</guid><pubDate>Sun, 22 Jul 2007 19:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-07-22T12:49:15.321-07:00</atom:updated><title>Exkursion und Exkurs</title><description>&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag unternahmen wir einen lange antizipierten Lehrerausflug. Schätzungsweise das halbe Lehrerkollegium, viele Referendare, und einer meiner werten Kollegen und Ich, wir brachen um elf Uhr mit einem Doppeldecker-Bus in Richtung Restaurant auf. Im Bus wurde zur Steigerung der Stimmung gleich Sekt gereicht, was sein Ziel nicht verfehlte, und so stimmten die mittlerweile angefeuchteten Kehlen der jüngeren Teilnehmer der Reise bereits nach kurzer Zeit fröhliche Liedchen an, wo auch ich dank langer Pfadfindererfahrung meist mit einstimmen konnte. Im Speiselokal angekommen speisten wir nach einem weiteren Aperitif sowohl üppig als auch vorzüglich, so dass voller Freude und mit Wiederholung der vorigen Gesangseinlage wieder im Bus zum Spaziergang in den Wald gefahren worden ist. Leider hatte der mittlerweile bei den meisten (nicht allen!) Teilnehmern echt bemerkenswerte Alkoholkonsum zur Folge, dass die Wanderung nicht ganz planmäßig ablief… Die Gruppe wurde immer zähflüssiger, und teilte sich relativ bald in mindestens drei Bruchstücke (muss man so sagen, denn wirklich intendiert war es glaube ich nicht) auf, von denen leider jedes an diversen Weggabelungen einen andere Pfad wählte. Auch die Mobiltelephonkommunikation half nichts, und so fanden wir statt um 18 Uhr erst um 19:30 auf dem Parkplatz wieder, von wo aus der Bus uns nach Hause bringen sollte, der aber natürlich schon längst weg war… Eine weitere halbe Stunde später kam dann der gerufene Notfall-Bus uns abholen, und so ging ein toller Ausflug zu Ende…&lt;br /&gt;Einige der jüngeren Teilnehmer nahmen noch ein gemeinsames Abendessen im "Café du Théatre" zu sich, und ich machte mich auf den Weg quer über den Limpertsberg zu der Kneipe "George and Dragon", per pedes natürlich, da mein Alkoholpegel mittlerweile ziemlich hoch wahr. Da der Weg ziemlich lang war, und ich Durst hatte und aufs Klo musste, beschloss ich nach zehnminütigem Spazieren, die nächstbeste Kneipe aufzusuchen, und so kehrte ich in das "Café des Bons Amis" ein. Fahnen und Fußballschals, die die portugiesisch-luxemburgische Freundschaft preisen, hingen in der ganzen Kneipe, und die Vorherrschaft der Sprache der südwestlichen Küstenbewohner der iberischen Halbinsel zeigte mir, dass ich mich unverwechselbar in einem sogenannten "Portugiesenbistrot" befand, wie es in Luxemburg in fast jedem Dorf eins zu finden gibt, und welche auch in der Stadt sehr verbreitet sind. Ich setzte mich an die Theke und bestellte ein Bier, das mir prompt von einer sehr netten Dame hingestellt worden wurde. Als ich dann so an dem Tresen saß, stürmte ein Kerl rein, der offenbar zur Stammkundschaft gehört, schrie freudig und ließ sich eine Flasche Sekt geben. Meinen verwirrten Blick wahrnehmend, erklärte er auf Französisch irgendetwas von "69. Geburtstag", und wollte mir auch ein Glas Sekt anbieten. Ich lehnte zwar dankend ab, da ich echt schon genug Sekt an dem Tag genossen hatte, war aber ganz gerührt von der Geste und fühlte mich in die portugiesische Gemeinschaft aufgenommen. Integration 2.0 sozusagen…&lt;br /&gt;In diesem Sinne möchte ich auch noch eine Broschüre erwähnen, in der den Bewohnern der Hauptstadt das neu entwickelte Leitbild der Stadt Luxemburg erklärt wird, mit dem sie sich neu auf dem Markt positionieren will. So was macht man wohl heutzutage als Stadt.&lt;br /&gt;Jedenfalls ist ein Teil dieser Unternehmung gewesen, die Stadt mal genauer unter die Lupe zu nehmen und Stärken und Schwächen zu isolieren, und dabei heraus kam, unter sehr vielem Anderen, dass "ausländische Mitbürger […] integraler Teil der Luxemburgischen Identität [sind] und […] als solche noch stärker als bisher in die Gesellschaft integriert werden [müssen]". So heißt es ferner: "Publikationen und andere Kommunikationsmittel werden  deshalb grundsätzlich in mindestens zwei Sprachen (DE / FR), vorzugsweise aber in vier Sprachen (DE / FR / EN / P) angeboten." Sehr löblich, was ich aber hier erwähnenswert finde, ist, dass in der viersprachigen Version mit Englisch und Portugiesisch zwei Sprachen Platz finden, die keine offiziellen Amtssprachen sind, während Luxemburgisch nicht gedruckt wird. Sehr gut, wie ich finde, da es geschrieben unnötig kompliziert und anstrengend ist, diese Sprache zu benutzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit bin ich auch schon bei drei Formulierungen, welche mir in letzter Zeit aufgefallen sind, und auf die ich jetzt endlich mal näher eingehen will: "beis", "rau", und "d' Sau / d' Sei". [Wie eben schon erwähnt, ist Luxemburgisch unnötig kompliziert, wenn es geschrieben wird, und deswegen habe ich es mir auch nie richtig angeeignet. Somit ist meine luxemburgische Orthographie höchstwahrscheinlich in 75% aller Fälle falsch, aber das tangiert mich analperiphär.] Die beiden erstgenannten Adjektive heißen eigentlich, wer hätte es erwartet, "böse" und "rau", doch wird mit "beis" auch vieles beschrieben, was im deutschsprachigen Raum als "krass" bezeichnet würde. "Rau" genannt wird jemand, der besonders cool rüberkommen will. Das ist ja noch harmlos. "D'Sau" allerdings heißt wortwörtlich genau das gleiche wie im Deutschen, bezeichnet also das Mutterschwein, im Luxemburgischen wird es aber oft einfach als Substitut für das Personalpronomen der dritten Person benutzt, und das auch für das Neutrum, und das alles ohne dass sich irgendjemand daran stören würde. So könnte man sich durchaus diese schöne Äußerung vorstellen: "Ich kann die Sau absolut nicht haben. Die Sau versucht ständig, rau zu sein. Was für ein Depp, aber ich muss neidlos zugeben, sein Auto, die Sau ist echt böse…" (In etwa:  "D'Sau geet mer guer net. D´'Sau probeiert permanent , rau ze sin. Waat e Kallef, mee ech muss zwar soen, sain Auto, d'Sau ass beis…")&lt;br /&gt;Das war jetzt ein linguistischer Super-GAU, ich weiß, aber ich hoffe, ihr versteht, was ich meine…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ein kleiner Themenwechsel zum Schluss: Ich habe in letzter Zeit beim Weggehen immer wieder Mandy aus "Germany's Next Topmodel" gesichtet. Sie ist sehr groß und schlank, ich habe sie aber auch schon beim Essen beobachten können. Alles in allem waren es keine besonders aufregenden Momente für mich, aber ihr hat es glaube ich gefallen…&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-7273735626352596914?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/07/exkursion-und-exkurs.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-3661621811643862460</guid><pubDate>Thu, 12 Jul 2007 23:39:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-07-12T23:38:04.895-07:00</atom:updated><title>Dies und das</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Eins vorweg in persönlicher Angelegenheit:&lt;br /&gt;Sogar der selbsternannte Kreuzritter in Sachen Grammatik und Orthographie Bastian Sick, der ja nun mal, was die kreative Eigenleistung angeht, echt ein armes Würstchen ist, hat mehr Respekt verdient als Individuen, die fremder Leute blog ausschließlich auf Unaufmerksamkeitsfehler durchlesen, um sich dann anonym und ohne eine echte Alternative, in Form eines eigenen blogs zum Beispiel, in abfälligen Kommentaren profilieren.&lt;br /&gt;So, und jetzt zu Sinnloserem...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Letzte Woche kamen mir zwei Äußerungen zu Ohren, die ich euch nicht vorenthalten will:&lt;br /&gt;Das erste Zitat entstand beim nachmittäglichen Basketballspielen in der Turnhalle der Schule. Auf dem Feld agierten ein paar Sportlehrer, deren Freunde und entfernte Bekannte, und ich, und während einer Spielpause stellte ein den veranstaltenden Turnmeistern wohl nicht ganz so nahe stehenden Spieler, als er Kreidespuren am Hintern des angesprochenen Lehrers entdeckte, ganz harmlos die als Smalltalk-Beginn intendierte folgende Frage: "Aber du bist jetzt nur Sportlehrer, oder unterrichtest du auch richtig?" Leider bin ich nicht fähig, die entgleisten Gesichtszüge des Angesprochenen zu beschreiben, oder die alles nur noch schlimmer machenden Erklärungsversuche des Sprechenden zu rekonstruieren, aber es war ein Fest!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Satz, den ich zitieren will, wurde in der aufgrund geographischer Nähe und "Herkunft" des Großteils der Besucher den Titel "offizielle Schulkneipe" verdienenden Kaschemme geäußert: "Ich freue mich echt über jedes Jahr, das vorbei ist" Ein Satz, den man aus Schülermund oder auch von gestandenen, etwas betagteren Lehrern erwarten könnte. Was mich allerdings erst schockte, war, dass ihn eine Referendarin, die ich echt gut leiden mag, produzierte. An sich ist das meines Erachtens nach eine furchtbare Einstellung, die damit an den Tag gelegt wird, doch besagte Kollegin meinte allerdings ihr Referendariat, was echt ätzend zu sein scheint. Puh, Glück gehabt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-3661621811643862460?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/07/dies-und-das.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-9169326490235572094</guid><pubDate>Mon, 02 Jul 2007 11:21:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-07-03T13:21:15.121-07:00</atom:updated><title>Das Land der Schlichter und Banker</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Der Titel des heutigen Eintrags in mein Netz-Logbuch, so wunderbar er ist, und treffend dazu, stammt leider nicht aus meiner Feder, sondern entspringt der Tastatur Marcus Stölbs, der in der Märzausgabe der Bildungsbürgerbibel MERIAN, die ausschliesslich dem Großherzogtum gewidmet ist, einen gänzlich wunderbaren Artikel über die Wechselbeziehung zwischen dem Luxemburger und Europa verfasst hat. Auch wegen dem Rest des Magazins, den Fotos sowie den Artikel, kann ich die Nachbestellung dieser Ausgabe jedem ans Herzen legen, der sich für Luxemburg interessiert.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Eine Tendenz, die ich letzter Zeit in Kommunikation (verbal und schriftlich) mit Nicht-Luxemburgern feststellen konnte, und die auch die Redaktion von Merian nicht ganz verschonte, ist, dass Luxemburg oft als Projektionsfläche für den Betrachter genutzt wird. Lasst mich erklären: Jede Nation ist meines Erachtens nach ein Konstrukt von unglaublicher Komplexität, dem man eigentlich mit keiner Verallgemeinerung gerecht werden kann. So auch meine Heimat. Da Luxemburg nun aber so klein ist, und eh niemand so richtig was darüber weiss, werden einfach die eigenen Wünsche, Ängste, und Hoffnungen dem Großherzogtum und seinen Bewohnern angedichtet. So habe ich z.B. einen Bekannten, der seit seinem einzigen Luxemburg-Besuch immer nur vom "Playmobil-Land" redet, weil er findet, es sei alles so sauber, und es gäbe "Tele-Tubbies"-Hügel. Hä? Dann hörte ich von Schweden, die eine Autofahrt durch Luxemburg als eine "Fahrt durch den Märchenwald" bezeichneten, was ich auch nicht wirklich nachvollziehen kann, vor allem, weil man deren Land ja so einiges in der Richtung nachsagt... Na ja, wenigstens sind es meist positive Sachen, die dann so geäußert werden, also will ich mich mal nicht beschweren.&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Zu meinem anderen Schwerpunktthema:&lt;/p&gt;&lt;div align="justify"&gt;In exakt einer Woche ist der letzte offizielle Schultag, und dementsprechend herrscht Endzeitstimmung. Keine apokalyptische, so mit selbsternannten Propheten, die oberkörperfrei und sich geißelnd durch die Gegend laufen, leider, dennoch ist das nahende Ende an allen möglichen  Ecken zu spüren. Schüler und Lehrer sind erschöpft, leicht reizbar, und JEDE Unterhaltung endet mit "Ach, in einer Woche ist alles vorbei"... &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und obwohl ich selber noch einigermaßen fit bin, da ich ja später im Schuljahr erst angefangen habe, und eh eine Frohnatur bin, muss ich leider neuerdings öfter mittels Strafen die Ruhe in einer Klasse wieder herstellen. Dazu zwei Beobachtungen: 1. Es klappt erschreckend gut. Während die bloße mündliche Aufforderung an eine Klasse, ruhig zu sein, und sogar die Ankündigung einer Strafe, kaum Wirkung erzielt, so wird nach dem Verteilen einer ersten solchen alles anders. Man hat bewiesen, dass man es ernst meint. Ich finde das albern und schade, aber so ist es nunmal. Ich trage übrigens immer das Abschreiben von Wikipedia-Einträgen zum Thema (letztens z.B. "Gummiringe", da diese permanent als Geschosse missbraucht wurden) auf. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;2. Leider trifft es nie den Richtigen. Wenn man vor Maßnahmen warnt, bzw. mit welchen droht, hat man ja meist bestimmte Kandidaten im Auge. Diese benehmen sich dann meist, und andere, die glauben, man meine nicht sie (Obwohl die gängige Formulierung ja ist: "Wenn ich jetzt noch &lt;strong&gt;&lt;em&gt;irgendjemanden&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; erwische...."), sind dann die, die es trifft, denn man will ja alle gleich behandeln, und eine Ausnahme zu machen wäre inkonsequent. Blöd, eigentlich. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;So, das war's auch schon für heute, ich wollte nur noch am Rande erwähnen, dass gestern der "Muss auch in der Verwaltung helfen"-Teil meines Arbeitsverhältnisses zum ersten Mal so richtig genutzt worden ist, und ich 800 beglaubigte Kopien von Abi-Zeugnissen stempeln musste, wovon mir immer noch die Hand schmerzt... Man hat's nicht leicht!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-9169326490235572094?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/07/das-land-der-schlichter-und-banker.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-9189569426002411726</guid><pubDate>Fri, 22 Jun 2007 06:12:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-24T11:28:05.780-07:00</atom:updated><title>Feiern</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Wer sich dieses Wochenende nach Luxemburg verirrt, wird Zeuge eines typischen luxemburger Verhaltens: das Feiern. Doch wieso wird dieses Wochenende besonders viel gefeiert?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Einerseits sind jetzt endlich die Abi-Prüfungen vorbei. Seit gestern. Ich erwähne dies an dieser Stelle so erlöst, da ich in den mündlichen Prüfungen manchmal bis spät in den Nachmitag hinein die Vorbereitungen aufsehen musste, was doch sehr an meinen Kräften zehrte. Jedenfalls ist es jetzt vorbei, und die jungen Hüpfer feiern natürlich ordentlich. Der traditionsbewusste Abiturient fährt schnurstracks nach Lloret del Mar, um verdünnte Alkoholika zu trinken, bis trotz der Verdünnung erbrochen wird, um nachher, mit dem bitteren Geschmack der Galle noch im Mund, sexuelle Kontakte mit ebenfalls nach Erbochenem riechenden Vertretern des anderen Gechlechts zu knüpfen. Es gibt jedoch auch Examinierte, denen dieses Verhalten nicht zusagt, und die lieber hier in Luxemburg mit unverdünntem, wenn auch etwas teurerem Alkohol die Leber strapazieren.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Zuhausegebliebenen werden allerdings auch viel erleben, feiern wir doch dieses Wochenende den luxemburgischen Nationalfeiertag. Wikipedia erklärt uns, was an einem solchen Tag im allgemeinen gefeiert wird: "Viele Staaten begehen ihren Nationalfeiertag am &lt;a class="new" title="Gründungstag" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gr%C3%BCndungstag&amp;amp;action=edit"&gt;Gründungstag&lt;/a&gt; der Nation beziehungsweise Erlangen der &lt;a title="Unabhängigkeit (Politik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/UnabhÃ¤ngigkeit_(Politik)"&gt;Unabhängigkeit&lt;/a&gt;, dem sog. &lt;a title="Unabhängigkeitstag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/UnabhÃ¤ngigkeitstag"&gt;Unabhängigkeitstag&lt;/a&gt;. Es gibt auch Nationalfeiertage, die sich auf den Ausgang eines Krieges beziehen, wie z. B. der Tag des Friedens oder auch Tag des Sieges." Wir Luxemburger machen es allerdings ein bisschen anders: Die Grossherzogin, die während der Naziokkupation des Landes das Zepter schwang (und trotz damaliger Flucht über Paris nach London von manchen noch heute fast als Heilige verehrt wird), hatte am 23. Januar Geburtstag. Diesen Tag hat man sich dann als Nationalfeiertag auserkoren. Nach einiger Zeit merkte man allerdings, dass es Scheisse ist, einen Nationalfeiertag im Winter zu haben, da man sich dann beim Feuerwerkanschauen draussen den Arsch abfriert. Also hat man den Termin einfach um fünf Monate verschoben. Fünf Monate! Kein halbes Jahr, bitte, das wär ja albern! Also: 5. Gut. Und deswegen feiern wir Luxemburger jetzt immer fett am 22.06. (Vorabend des eigentlichen Feiertages). &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Da aber dieses Jahr "Luxemburg und die Grossregion" (so der offizielle Titel) Kulturhauptstadt ist, wird etwas mehr gemacht. Gestern war z.B. "Fête de la musique", und so war überall wat los. Endlich konnte ich auch "Toxic René" live on stage sehen, ein Künstler, der in Luxemburg auf dem geraden Weg zur Unsterblichkeit ist, und der mit seinem neuesten Song seine Meinung ausdrückt, der Klimawandel werde durch eine sehr heisse Frau namens "Vanessa" verursacht.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;So, und ich muss schon wieder gehen, denn man will ja nix von der Fete verpassen... Vive den Grand-Duc, vive eist Land!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-9189569426002411726?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/06/feiern.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>8</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-3938409025383904822</guid><pubDate>Wed, 13 Jun 2007 06:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-13T00:01:58.063-07:00</atom:updated><title>post-Bank</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Am Freitag war ich auf der Post, unter anderem, weil ich nach fast anderthalb Monaten seit der Anfrage immer noch kein funktionierendes Festnetztelephon habe, von Internet ganz zu schweigen. Aergerlich, aber in Deutschland ist die Telekom ja auch nicht besser...&lt;br /&gt;Doch mein eigentliches Anliegen waren meine Kontoauszüge. Jedes einzelne Mal, wenn ich Geld abhebe, überweise, oder überwiesen bekomme, bekomme ich eine Benachrichtigung, auf Papier als Brief, so richtig mit Umschlag und allem. Als ich das Thema am Schalter ansprach, da ich das vielleicht irgendwie ändern lassen wollte, meinte der Typ nur: "Das kann man nicht ändern, aber keine Angst, das kostet sie nichts, das kostet uns ja auch nichts, wird sind ja die POSTbank". Toll. Die haben wohl Papier auch umsonst. Als ich ihn auf die ökologischen Nachteile des Mitteilungseifers ansprach, erwiderte er trocken: "Das wird alles recycelt, keine Sorge". Na dann bin ich aber beruhigt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-3938409025383904822?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/06/post-bank.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>5</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-2106246087784039012</guid><pubDate>Tue, 05 Jun 2007 06:23:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-08T01:38:29.845-07:00</atom:updated><title>Vergangenheit und Zukunft</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Schöner Titel, wa?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Also, letzte Woche war ich bei meiner Freundin in Norwegen auf einer Bio-Farm ohne fliessendes Wasser und Strom zu Besuch, da dies aber nichts mit der Sache hier zu tun hat, an dieser Stelle nur ein Zitat, weswegen ich meine Liebste noch mehr liebe: "Dieser blöde Knut! Also wenn man sich diese künstliche Hysterie wegen &lt;em&gt;eines &lt;/em&gt;Tierbabys mal ansieht, versteht man auch, wie sich Deutschland für den Nationalsozialismus hat faszinieren lassen!" Da habe ich nichts hinzuzufügen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die Woche davor allerdings führte ich ein Telephongespräch, welches mein Leben verändern wird. Mein Chef rief nämlich an, und frug, ob ich denn jetzt ab September unterrichten will oder nicht, es wäre für die schulinterne Organisation schon besser. Dazu ein paar erklärende Worte. Das Referendariat fängt hierzulande im Januar an. Das Schuljahr im September. Also konfrontiert man entweder die lieben Kinder ab 08.01. mit neuen Lehrern (Referendare), oder man stellt diese neuen Lehrer schon zuvor als "chargés" ein (dazu habe ich mich schon in einem anderen Eintrag auf dieser Seite ausgelassen), damit man eine gewisse Kontinuität und kein Chaos bei den Stundenplänen hat. Ich soll also ab September unterrichten, damit, gesetzt der Fall, ich schaffe den "concours" diesmal, ein nahtloser Uebergang zwischen dem ersten und zweiten Semester stattfinden kann. Eingentllich logisch und cool. Leider verdiene ich dann von September bis Januar kaum was, das man ja als "chargé" pro Unterrichtseinheit bezahlt wird, und das Unterrichtsontigent eines Referendars, das man ja dann hat, gering ist. Dilemma! Ich aber zeigte Mammon die kalte Schulter, und wählte den Unterricht! Wenn man jetzt bedenkt, dass es nur noch 5 Wochen bis zu den Sommerferien sind, und die, also die Sommerferien, ja quasi nicht zählen, könnte man diesen blog schon fast unter dem Titel "Lehrer, Version 0.91" betreiben. Aber so euphorisch wollen wir erst werden, wenn es dann so weit ist.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-2106246087784039012?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/06/vergangenheit-und-zukunft.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-3780984418895889927</guid><pubDate>Tue, 22 May 2007 12:11:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-05-22T05:21:47.050-07:00</atom:updated><title>Prüfungen</title><description>&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Leben besteht ja bekanntlich aus einer endlosen Reihe von Prüfungen. Es beginnt mit "Drum prüfe wer sich ewig bindet" (ja, das ist theoretisch der Anfang eines jeden Lebens, zumindest wenn man brav christlich lebt ;), und endet damit, dass der Puls geprüft wird, der dann ja meist nicht mehr da ist, und das war's dann…&lt;br /&gt;Ich bin auch letztens geprüft worden, und zwar auf Drogen. Gefilzt wäre wohl die angebrachtere Vokabel (die Vokabel? der Vokabel? das Vokabel?), aber dann wäre ja der rote Faden verloren, denn ich hier notfalls mit Gewalt durch den Eintrag ziehen will. Und zwar war ich mit dem Auto nach Strassburg unterwegs, und an der letzten péage-Stelle (péage = Maut, für die, die's nicht wissen) wurde ich von französischen Zöllnern an die Seite gewunken, und sie begannen ihr unglaublich albernes Spielchen: erst darf man nicht aus dem Auto steigen, dann muss man, während man seine Taschen leert und seine Schuhe ausziehen muss wird man nach dem Abfahrtsort, dem Ziel, und dem Grund der Reise gefragt (was die meines Erachtens nach einen feuchten Kehricht angeht), und danach, ob man einen Beruf ausübt, und wenn ja, welchen (Kehricht #2), und die Hammerfrage ist dann immer, ob man Rauschmittel (=stupéfiants, wie ich in dem Gespräch in Erfahrung brachte) bei sich führe… Da ich diese Frage, die natürlich nie ein Mensch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte jemals bejahen würde, wahrheitsgemäß verneinen konnte, war ich von der Routine schwer genervt, vor allem, da ich in Straßburg einen Termin hatte, und natürlich spät dran war. Die Herren, vier an der Zahl, liessen sich davon unbeeindruckt viel Zeit, durchwühlten mein Gepäck, öffneten die Motorhaube, und bauten die hinteren Sitze halb aus, während ich die ganze Zeit mit mir rang, ihnen nicht "HOLT JETZT ENDLICH EINEN VERDAMMTEN KöTER, DER CHECKT SCHNELLER, DASS DA NIX IST" in ihre albern uniformierten Fressen zu brüllen, was sicherlich die Dauer der Prüfung nicht verringert hätte. Als sie dann keine Lust mehr hatten, da ihre Suche keinen Erfolg versprach, entschuldigten sie sich natürlich nicht, und ich fuhr wutschnaubend weiter. (Der Termin war eine Stunde später, als ich dachte, ich war also trotz Räuber-und-Gendarm-Spiel rechtzeitig da…).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine andere Form der Prüfung, die ich und der Großteil meiner klugen und alten Leserschaft schon mit Erfolg hinter sich gebracht haben, ist das Abitur (auf luxemburgisch Première, was ungefähr "Prömmiääär" ausgesprochen wird). Hierzulande hat diese Prüfung in ihrer mündlichen Form am Freitag angefangen, und beim Verfassen dieser Zeilen beaufsichtige ich gerade einen Kandidaten, der seine zwanzig Minuten Vorbereitungszeit hoffentlich sinnvoll nutzt. Er ist einigermaßen entspannt, das habe ich aber jetzt auch schon anders erlebt. Doch meine beruhigende, charmante Art hilft natürlich sehr, da vor allem die jungen Damen mal etwas aufgeregt sind. Ich biete dann einen Drink an, lächle entschuldigend ob der Tatsache, dass ich in Wirtschaftsmathematik noch weniger Ahnung habe als sie, und deshalb nicht helfen kann, und schon ist das Eis gebrochen, und die Blockade im Kopf gelöst…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Prüfung für meine Nerven war bis vor ein, zwei Wochen immer eine Klasse der achten Stufe, deren Klassenzimmer sich gleich gegenüber von unserem Büro befindet. Ich habe mir dann den Rat meines Kollegen zu Herzen genommen, statt krampfhaft zu versuchen, Disziplin "von oben" herzustellen, Gespräche mit den Alpha-Männchen anzufangen, in denen ich sie über ihre Hobbys ausfrage. Dies klappt erstaunlich gut, obwohl ich, da das Interesse natürlich nicht gefaked  sein darf, und dadurch ein Austausch beider Seiten stattfindet, meinem Geschmack nach etwas zuviel Persönliches preisgebe. Immerhin sind sie jetzt während meiner Aufsicht im allgemeinen stiller als letztens während einer Klausur (!) in Religion gewesen. Ha!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-3780984418895889927?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/05/prfungen.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-569872151413767827</guid><pubDate>Tue, 15 May 2007 07:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-05-15T01:58:40.525-07:00</atom:updated><title>Verschiedenes</title><description>&lt;div align="justify"&gt;Moin.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;In Luxemburg gibt es bei McDonald's den leckeren 1€-Chickenburger nicht. hmpf!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ausserdem gibt es keinen IKEA, zumindest theoretisch nicht. Die wollten nämlich keinen, von der Regierung her. Da haben die Schweden gesagt:"Wir sind aber schlauer", und haben einen direkt hinter die Grenze, in Belgien, gebaut. Den kann man aus Luxemburg-Stadt und näherer Umgebung in weniger als 'ner Viertelstunde mit dem Auto erreichen, man sieht ihn schon bevor man die Grenze überquert hat, und die haben sogar Lautsprecherdurchsagen auf Luxemburgisch da... Ich glaube, in der Wirtschaft nennt man so was "Outsourcing", aber das geht irgendwie anders. Lustig ist es auf jeden Fall...&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Was das Lehrertum angeht: Ich habe natürlich den an dieser Stelle schon viel diskutierten "concours" nicht geschafft, das muss ich jetzt wohl im Herbst machen... Dieses Scheitern scheint aber niemanden davon abzuschrecken, mir alles mögliche zum Korrekturlesen hinzulegen, was mir zwar unheimlich schmeichelt, mich dennoch verwirrt: Es gibt doch auch genügend "fertige" Deutschlehrer hier, oder? Egal....&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich habe auch schon eine Strafe verteilen müssen, was mir sogar am Anfang moralische Pein verursachte, darüber bin ich aber schon wieder hinweg. Die Abstumpfung, die ich als Grund für mein selteneres bloggen vermutete, hat also schon begonnen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Gut, und das war's auch schon wieder, viel Spass (übrigens gibt es auf luxemburgischen Tastaturen kein sog. "scharfes S", fällt mir gerade ein, da "Spass" natürlich eins bekommen würde) im weiteren Leben...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-569872151413767827?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/05/verschiedenes.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>6</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-7680256660862067621</guid><pubDate>Fri, 27 Apr 2007 08:41:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-05-03T00:09:09.548-07:00</atom:updated><title>Mal wieder was…</title><description>&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich heute anfange, möchte ich ein paar Gedanken loswerden, welche mit der Frequenz der Neuveröffentlichungen auf dieser Seite zusammenhängen:&lt;br /&gt;Ich finde es erschreckend, wie schnell ich im Schulbetrieb eine Routine bekommen habe. Dass zum Beispiel Lehrer vergessen, uns, oder wenigstens den Schülern, die Klassenarbeiten nachmittags bei uns nachschreiben, die Unterlagen ebendieser Klassenarbeiten zukommen zu lassen, hat mich am Anfang jedes Mal vollkommen aus der Bahn geworfen. Heute hatte ich den Fall gleich doppelt, und mir entfuhr nur ein müde-belustigt-genervtes (ja, das geht) "Ah, das ist ja mal was neues!". Der Punkt, den ich damit machen will, ist, dass in letzter Zeit zwar nicht weniger objektiv erwähnenswerte Sachen passieren, sondern nur, dass ich mich so langsam daran gewöhnt habe, und deswegen nicht immer alles gleich aufschreibe… Aber ich werde mich wieder erholen, keine Angst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wollen wir also damit beginnen, das Highlight der KW 22 (war, glaub' ich, die letzte) nachzuerzählen: Bereits zu Beginn der Woche huschte ein Geist des Unmuts durch die Lehrerkonferenz, und mir wurde gegen Mittwoch klar, was denn los war: Am Ende der Arbeitswoche war ein Fortbildungstag für das gesamte Lehrerkollegium geplant. Nun habe ich bereits in meinem Elternhaus feststellen können, dass Lehrer äußerst ungern selber belehrt werden, und so wunderte mich die Verärgerung über den anstehenden Unterricht nicht. Was ein weiteres meiner Vorurteile bestätigte, war, dass ich in meiner mir eigens für den Tag neu angepassten Aufgabe als Empfangsdame für die Referenten ausschließlich Personen aus dem deutschsprachigen Raum (BRD und Schweiz) Willkommen heißen durfte. Der Franzose bevorzugt also, schloss ich, immer noch schön den Frontalunterricht mit gelegentlicher Prügelstrafe. Jedenfalls stellte das Feedback diese Woche den Tag am Ende für alle Beteiligten doch als ein eher gelungenes Unterfangen dar, wozu sicherlich das sommerliche gemeinsame Mittagessen im Pausenhof, das der ganzen Chose das Gefühl eines Betriebsauflugs verliehen hat, nicht unwesentlich beigetragen hat.&lt;br /&gt;Mittags bin ich dann aber mit einigen Schülern (zum ersten Mal ganz alleine, hui!) auf eine Besichtung einer mir immer noch völlig rätselhaften Institution gegangen (CERP Tudor, für den, der's googeln will), was größtenteils reibungslos ablief. Alleine fand ich es gleichzeitig schmeichelhaft und doch beunruhigend, als unsere Kontaktperson in dieser Institution am Anfang mich als offensichtlichen Wortführer darauf ansprach, wo denn unser begleitender Leiter oder Lehrer sei…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen Montag habe ich dann endlich meine süße kleine Wohnung beziehen können, was sicherlich auch ein Grund für meine erneute kurzeitige Abwesenheit von den Schreibmaschinentasten gewesen ist.  Der Einzug verlief problemlos, was als Grund haben könnte, dass es eben kein "Umzug" war, da ich kaum Möbel in der neuen Wohnung habe. Bett habe ich neu bei Ikea gekauft, muss ja sein, und Schreibtisch, zwei Stühle, fertig! Am Wochenende nehme ich allerdings noch ein Regal mitsamt Inhalt aus Freiburg mit…&lt;br /&gt;Von meinen Nachbarn kann ich bisher nur folgende nette Anekdote berichten: Als ich so am Montagabend durch das Auspacken bedingt mehrere Male durchs Treppenhaus lief, fiel mir auf, dass am Ende des Korridors relativ laute Techno-Musik aus einer Wohnung drang. Als ich ein weiteres Mal vorbeilief, stand ein Typ Anfang zwanzig im Hemd mit Krawatte (offensichtlich in einer Bank arbeitend) an die Tür hämmernd da, und ich dachte schon "Der ist aber noch ein bisschen jung, um an einem Abend vor einem Feiertag wegen der Lautstärke der Musik zu motzen". In der Sekunde, in der ich in diesen Gedanken zu Ende geführt hatte, sah er mich, grüsste mich erleichtert, und frug, ob ich nicht vielleicht eine Flasche Vodka entbehren könne... Leider musste ich ihm erklären, dass ich aufgrund meines gerade noch stattfindenden Einzugs keine harten Alkoholika da habe, dennoch fand ich dies einen sehr sympathischen ersten Kontakt zu den Nachbarn!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass sich uns bereits ein neuer Kollege vorgestellt hat, der höchstwahrscheinlich diese Woche noch unsere Reihen stärken wird. Ich ziehe an dieser Stelle den Hut vor solch organisatorischer Effizienz, wer sie auch immer verursacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schon bin ich wieder weg…&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-7680256660862067621?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/04/mal-wieder-was.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5360477736921595288.post-2045885960637818029</guid><pubDate>Wed, 25 Apr 2007 06:11:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-04-25T02:59:55.576-07:00</atom:updated><title>back from the undead...</title><description>&lt;div align="justify"&gt;So, da bin ich wieder! Ich hatte ja angekündigt, dass ich wegen des "concours" weniger Zeit haben werde, zu schreiben, und so ist es auch gewesen. Zum Verlauf dieses Examens will ich hier nicht allzuviele Worte verlieren, da es mir aufgrund der mir ungewohnten Form der Prüfungen absolut unmöglich ist, meine eigene Leistung einzuschätzen... Dazu vielleicht mehr, wenn die Resultate kommen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Nach der durch die Ferien und die Examen bedingte längere Kontaktlosigkeit, was Schüler betrifft, freute ich mich fast, mit dem Menschenmaterial meiner Wahl wieder zu tun zu haben. Am Dienstagmorgen bin ich also gleich in eine lehrerlose Klasse, um Aufsicht zu halten, und hatte eine etwas befremdende Erfahrung. Die Klasse, eine Neunte, war die ganze Stunde über so leise, dass ich dachte, ich sei taub. Sie saßen friedlich in den Bänken, sprachen mit gedämpften Stimmen, und standen nur selten auf, um sich die Mathehausaufgaben zum Abschreiben auszuleihen. Gespenstisch. Ich erwähnte dies im Kreis der Kollegen, und man teilte mir mit, die Klasse sei bekannt dafür, ruhig zu sein. Sachen gibt's!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Heute ist dann auch der erste Tag wo wir wieder nur zwei Asspégiques sind. Grund dafür ist, dass uns der Dritte im Bunde wegen eines anderen Jobs kurzfristig verlassen hat. Und wenn ich sage "kurzfristig", meine ich, dass er uns allen (inklusive der Verwaltung und Leitung der Schule) &lt;em&gt;&lt;strong&gt;gestern&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; eröffnet hat, dass sein Vater ihm eine Stelle angeboten habe, und dass er jetzt schnellstmöglich da anfangen würde. Und da unsere Schule so locker geführt wird, ist das kein Problem gewesen. Mann soll mir an dieser Stelle keine Bitternis bezüglich dieses plötzlichen Verlustes nachsagen, ich mochte den Kerl zwar gerne, aber auch ohne ihn bringe ich es noch fertig, diesen blog zu verfassen, während mein Kollege neben mir youtube-Videos schaut. Und wir kriegen ja vielleicht auch bald wieder eine neue Hilfe…&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ich will allerdings nicht behaupten, wir langweilten uns. Ich musste gerade die Niederschrift dieser Zeilen unterbrechen, da mich der Konrektor zu sich zitiert hat. Ich solle von fünf Schülern noch Fotos für die Schülerkarte schießen, sprach er, drückte mir eine Digitalkamera in die Hand, und eine Liste mit den betroffenen zukünftigen Models, und entließ mich. Ich kann nur sagen, dass es ungemeinen Spass macht, in einen Klassensaal reinzuplatzen und zu sagen, man müsse eine/n Schüler/in fotographieren.  Das Gekicher, die Ratlosigkeit der Lehrer und Betroffenen, herrlich! Und dennoch, obwohl meine Fotos &lt;strong&gt;&lt;em&gt;sehr &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;gut geworden sind, werde ich keine Zweitkarriere als Fotograph anstreben... &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5360477736921595288-2045885960637818029?l=lehrerversion09.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://lehrerversion09.blogspot.com/2007/04/back-from-undead.html</link><author>noreply@blogger.com (Demonic Tutor)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></item></channel></rss>